Anbei das Wichtigste für die OKJA im Überblick

Prinzipien

  • Schutz durch Eigenverantwortung der Bevölkerung.
  • Anbieter/Organisatoren wägen Schutzmassnahmen kontextbezogen ab und entscheiden im Rahmen der grundlegenden Regeln eigenverantwortlich.
  • Nachverfolgbarkeit bleibt wichtig und im Fokus.
  • Hygiene- und Abstandregeln gelten weiterhin.

Konkret

  • Veranstaltungen: Das Versammlungsverbot im öffentlichen Raum ist aufgehoben und Anlässe mit bis 1000 Personen sind wieder erlaubt (voraussichtlich ab September 2020 auch grössere).
  • Schutzkonzepte:
    • Alle öffentlich zugänglichen Orte, daher auch die OKJA-Angebote, müssen über ein Schutzkonzept verfügen.
    • Von Seiten Behörden gelten neu dieselben Vorgaben für alle Konzepte; Musterschutzkonzepte und spezifische Regeln für bestimmte Kategorien von Betrieben, Veranstaltungen oder Bildungseinrichtungen gibt es keine mehr.
  • Neue Abstandsregeln:
    • 1.5 m zwischen Personen.
    • Keine Unterscheidung nach Altersgruppen in OKJA-Angeboten mehr.
    • Jede Organisation entscheidet je nach Anlass und Aktivität, ob der Abstand eingehalten und die Schutzmassnahmen eingehalten werden können oder nicht.
  • Wenn Abstand und Schutzmassnahmen (Schutzmasken, Plexiglasscheiben) nicht eingehalten werden können, sind Präsenzlisten der anwesenden Personen zu führen und für das Contact Tracing zur Verfügung zu stellen (14 Tage, Verantwortung der Kantonsärzt*innen).
  • Kiosk-/Barbetrieb und gemeinsam kochen/essen ist möglich unter Einhaltung des Branchenschutzkonzepts von Gastrosuisse.
  • Information: Wenn auf Abstands- und Schutzmassnahmen verzichtet wird, müssen die Besucher*innen/Teilnehmenden informiert werden. Das bedeutet, dass bei Auftreten eines positiven Falls alle Kontaktpersonen in Quarantäne müssen. Sie müssen auch über das Sammeln der Kontaktdaten informiert sein. Die Verantwortung liegt bei den Organisationen.
  • Keine Empfehlung für Homeoffice mehr, Entscheid liegt beim Arbeitgeber.
  • Besonders gefährdete Arbeitnehmer*innen können wieder vor Ort arbeiten, sind aber vom Arbeitgeber zu schützen. Es gilt das Arbeitsrecht.
  • Vereinsaktivitäten im Mitgliederkreis oder mit namentlich bekannten Personen z. B. im Vereinslokal gelten als private Veranstaltungen. Es müssen keine Listen geführt werden.

Rahmenschutzkonzept des DOJ

Das Rahmenschutzkonzept des DOJ besteht weiterhin und wurde an die neuen Rahmenbedingungen angepasst. Zum Rahmenschutzkonzept: https://ideenpool.doj.ch/wp-content/uploads/2020/06/Rahmenschutzkonzept_KJF_OKJA_DOJ_05062020.pdf